Sozialer Garten 2016

Ende 2015 endete die Förderung durch den „Europäischen Sozialfonds“. Das Projekt sozialer Garten wird nun gefördert durch die Stadt Karlsruhe.

„Die aktuelle Arbeitsmarktpolitik richtet sich vor allem an Menschen mit guten Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt. Für die Schwächsten unter den Langzeitarbeitslosen, zum Beispiel psychisch Kranke, chronisch Suchtkranke, Wohnungslose oder benachteiligte Frauen, gibt es immer weniger oder gar keine Angebote mehr. Für diese Menschen muss die „öffentlich geförderte Beschäftigung“ (ögB) weiterentwickelt werden, so der Deutsche Städtetag. „Solche Angebote können dazu beitragen, sich dem 1. Arbeitsmarkt wieder anzunähern. Und für Menschen, die dort nicht mehr Fuß fassen können, sind sie eine Alternative zu Ausgrenzung und sozialer Isolation.““(Sozialer Arbeitsmarkt in KA_1. Fortschreibung)

Deshalb hat die kommunale Arbeitsförderung in Karlsruhe einen hohen Stellenwert. Und aus diesem Grund wird die Einrichtung von Beschäftigungsangeboten für Langzeitarbeitslose gefördert. Der soziale Garten stellt ein solches niederschwelliges Beschäftigungsangebot dar, in dem sinnvolle Beschäftigung angeboten werden kann. Die Existenz des sozialen Gartens kann aber ohne Zuschüsse nicht funktionieren, da die Projektteilnehmenden aufgrund ihrer verringerten Leistungsfähigkeit keine ausreichenden Erträge erwirtschaften.

Aus diesem Grund übernimmt die Stadt Karlsruhe, nach dem Wegfall der ESF-Förderung zum Ende des Jahres 2015, neben anderen Projekten, auch die Finanzierung des Projektes „sozialer Garten“. Dies geschieht über freiwillige Leistungen der Stadt Karlsruhe.